Für den offenen Dialog zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen

Menschen

Ich bin immer noch vorsichtig!

Gerade werden die Vorsichtsmaßnahmen zurückgenommen, die eine Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen. Ich weiß nicht, ob das richtig ist.

Ich habe drei Impfungen hinter mir. Die bedeuten einen Schutz. Aber nicht vor einer Ansteckung.
Was soll ich machen? Es wird gesagt, die Impfung schützt vor einem schweren Verlauf. Aber gilt das auch für mich? Wie groß ist mein Risiko? Es kann ja sein, ich werde schwerer krank und komme nicht wieder auf die Beine.

Hilft es mir, mich nur noch getestet mit Leuten zu treffen, die auch getestet sind?

Wenn ich zu meinen Therapien gehe, muss ich mich immer testen lassen. Drei Mal in der Woche! Das finde ich schon gut. Ich kann nicht nur zu Hause sein. Ich muss immer daran denken, wenn ich was mit anderen unternehme, hoffentlich astecke ich mich nicht an. Ich fühle mich sicherer, wenn ich mich mit Leuten treffe, die auch getestet sind. Aber es gibt Situationen, wo ich den Test nicht machen kann. Ich meide Menschenansammlungen. Mit der U-Bahn fahre ich nicht so oft. Drinnen verabrede ich mich nur selten. Lieber halte ich mich draußen auf, wenn ich mit anderen zusammen sein will.

Jetzt bin ich noch mehr auf mich alleine gestellt. Ich muss immer gucken, kann ich es verantworten. Ich will nicht an Corona erkranken! Ich setz die Maske auf.

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